Literatur von den Philippinen - "Last Call Manila" von Jose Dalisay

Shownotes

„Last Call Manila“ changiert zwischen Kriminalroman und Sozialstudie, ist sehr witzig und steckt voller präzise gezeichneter Figuren und Lebensläufe.

Eine Leiche wird von Saudi-Arabien zum Flughafen in Manila geschickt: Angeblich steckt in dem Sarg Aurora Cabahug. Aber Polizist Walter G. Zamore weiß, das kann nicht sein. Er hat Aurora nämlich erst vor kurzem quicklebendig in einem Nachtclub singen hören. Tatsächlich handelt es sich bei der Leiche um Auroras Schwester Soledad. Also machen sich Aurora und Walter auf den Weg nach Manila, um den Sarg abzuholen – und fragen sich, wie Soledad eigentlich gestorben ist.

Jose Dalisay wurde 1954 auf den Philippinen geboren und hat als Journalist gearbeitet, Drehbücher, Kurzgeschichten, Gedichte und eben Romane geschrieben und wurde für sein Werk vielfach ausgezeichnet. Er hat Englische Literatur und kreatives Schreiben gelehrt.

Jose Dalisay: Last Call Manila. Aus dem Englischen von Niko Fröba. Transit Verlag 2023. 224 Seiten. 22 Euro. Die Übersetzung aus dem Englischen wurde mit Mitteln des Auswärtigen Amts unterstützt durch Litprom e.V.

Niko Fröba ist Journalist und Übersetzer.

Katharina Borchardt ist Redakteurin bei SWR2.

Sonja Hartl ist freie Journalistin.

Die erwähnte Broschüre zu philippinischer Literatur mit teilweise noch nicht übersetzten Titeln befindet sich auf der Webseite von Litprom.

Seit 2008 erscheint die Weltempfänger-Bestenliste auf Anregung des Autors, Übersetzers und Herausgebers Ilija Trojanow und gibt Orientierung über übersetzte Literaturen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der arabischen Welt. Litprom gibt die Bestenliste viermal jährlich heraus. Eine ehrenamtliche Jury aus acht Literaturkritikerinnen und Journalistinnen wählt stets sieben Titel aus. Die Weltempfänger-Bestenlisten sind auch auf der Webseite von Litprom zu finden.

Litprom wurde 1980 als „Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.“ gegründet und will den Dialog über und mit Literaturen des Globalen Südens im deutschsprachigen Raum anregen und fördern. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite.

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Der Podcast wird gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds.